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Allgemeiner Überblick

Das Verbandsgebiet entwässert zum Rhein hin. Dies geschieht über die drei Hauptgewässer Kalflack, Kellener Altrhein und Spoykanal. Die Hauptgewässer, in die jeweils die vielen Nebengewässer (Gräben, Bäche) des betreffenden Einzugsgebietes münden, durchqueren den Banndeich, bevor sie den Rhein erreichen.

Solange der Wasserstand im Rhein niedrig ist, kann das Wasser in sogenannter freier Vorflut von sich aus in den Rhein strömen. Wenn der Rhein aber ansteigt, kann das Wasser nicht mehr frei abfließen, es würde sich in den drei Gewässern aufstauen und dort zu Überschwemmungen auf den angrenzenden Flächen führen. Darüber hinaus würde bei weiter ansteigendem Rhein-Wasserstand Wasser aus dem Strom in die vom Deich geschützte Niederung einfließen.

Dieses wird aber  dadurch verhindert, dass die drei Kreuzungsbauwerke im Deich, über die die Hauptgewässer in den Rhein entwässern, bei ansteigendem Rhein-Wasserstand verschlossen werden. Dadurch kann kein Wasser aus dem Rhein in die Niederung gelangen, es kann aber auch kein Wasser mehr aus der Niederung in den Rhein abfließen.

Da aber weiterhin Wasser in den Gräben anfällt, muss das Wasser während dieser Zeit in den Rhein gepumpt werden. Das Gebäude, in dem die jeweils erforderlichen Pumpen untergebracht sind, wird unter anderem auch als Schöpfwerk bezeichnet.

Der Deichverband betreibt somit drei Schöpfwerke, die nach den Hauptgewässern wie folgt benannt sind:

  • Kalflack-Schöpfwerk
  • Altrhein-Schöpfwerk
  • Spoy-Schöpfwerk

 

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