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In der Planung befindliche Maßnahmen

2. Abschnitt, 5. Baulos (Deich von der Kläranlage Lüttingen bis zur Überfahrt zum Gut Grindt in Xanten-Wardt, rund 3,8 km)

Übersichtskarte Deichsanierungsstrecke Kläranlage Xanten-Lüttingen bis Deichüberfahrt Gut Grindt in Xanten-Wardt

Mit der Beauftragung eines Planungsbüros im März 2014 und der Durchführung eines Scoping-Termins am 30.03.2014 wurde die Sanierungsplanung gestartet.
Am 5. Juni 2014 wurde der Stand der Planung den betroffenen Anliegern vorgestellt. Die Power-Point-Präsentation aus dieser Veranstaltung kann hier eingesehen werden.
"Info vom 05.06.2014"

Am 3. September 2014 wurde der Planungsstand frühzeitig einigen Behörden dargelegt. Die Präsentation zu diesem Termin kann ebenfalls eingesehen werden.
"Behördeninfo vom 03.09.2014"

Es wird das Ziel verfolgt, Ende 2015 die Planung fertigzustellen.

Nach Abschluss der Vorplanung bzw. mit Beginn der Entwurfsplanung wurde den Anliegern am 19. März 2015  der derzeitige Planungsstand sowie die herausgearbeitete Vorzugsvariante der Trassenführung vorgestellt und erläutert.
Die Präsentation vom 19. März ist hier eingestellt und kann zur Ansicht geöffnet werden.
Power-Point-Präsentation vom 19. März 2015

Nach Fertigstellung der Genehmigungsplanung wurden im  Oktober 2016 die für das Planfeststellungsverfahren notwendigen Unterlagen der Bezirksregierung Düsseldorf in der gewünschten Anzahl der Ausfertigungen zur Verfügung gestellt.
Nach der Offenlage der Antragsunterlagen im Januar/Februar 2017 fand auf der Grundlage der eingegangenen Anregungen und Bedenken am 11.07.2018 der Erörterungstermin im Schützenhaus Xanten statt.
Die Bezirksregierung Düsseldorf wird nun als verfahrensführende Behörde den Planfeststellungsbeschluss erarbeiten und über die vorliegenden Anregeungen und Bedenken entscheiden. Der Beschluss wird Ende 2018/Anfang 2019 erwartet.
Danach ist vorgesehen, die Ausführungsplanung zu erstellen, die notwendigen Grundstücksregelungen zu treffen und die Kampfmittelüberprüfung durchzuführen. Derzeit ist ein Baubeginn im Frühjahr 2021 anvisiert.

 

 

3. Abschnitt, 3. Baulos (Deich im Bereich Kleve-Griethausen bis Kleve-Brienen, rund 1,5 km)

Übersichtskarte Deichsanierungsstrecke  Kleve-Griethausen bis Kleve-Brienen

Diese Strecke ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der gesamten Länge eine städtische Straße auf der Deichkrone verläuft, die auch als Deichverteidigungs- und Deichüberwachungsweg dient.
Die Planung für diesen Abschnitt wurde bislang zurückgestellt, weil die vorhandene Deichhöhe bereits der Soll-Höhe für das maßgebende Bemessungshochwasser 2004 (BHQ2004) einschließlich einem Meter Sicherheitsmaß, dem sogenannten Freibord, entspricht.
Im Sommer 2016 ist nun mit der Planung zur Deichsanierung begonnen worden. Dabei wird auf Wunsch des Nachbarverbandes Kleve-Landesgrenze von der Schleuse in Brienen bis zum Johanna-Sebus-Denkmal ein Teilstück mit überplant, das in der Zuständigkeit des dortigen Verbandes liegt. Die anteiligen Kosten werden vom Verband Kleve-Landesgrenze übernommen.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein als Eigentümervertreter und Betreiber der Schleuse in Kleve-Brienen hat dieses Bauwerk dauerhaft stillgelegt. Nicht mehr benötigte Bauwerke in einem Deich sind im Zuge der Deichsanierung zu entfernen. Daher ist die Entfernung des Schleusenbauwerkes Bestandteil der Planung zur Deichsanierung.
Die Deichsanierung am Rhein soll nach dem Willen der Landesregierung bis 2025 abgeschlossen werden. Um dieses Ziel nicht zu verfehlen, wird die Planung zur Deichsanierung weiter bearbeitet, obwohl noch nicht geklärt ist, ob eine neue Schleuse für die Freizeitschifffahrt (z. B. von der Stadt Kleve) errichtet wird.
Die Antragsunterlagen zur Deichsanierung sollen Ende 2018/Anfang 2019 zwecks Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens bei der Bezirksregierung in Düsseldorf eingereicht werden.
Eine Einbeziehung einer Bootsschleuse in das kommende Planfeststellungsverfahren wird nur noch möglich sein, wenn von interessierter Stelle rechtzeitig ergänzende Unterlagen beigebracht werden. Sonst würden Verzögerungen eintreten, die vom Deichverband aus Sicht des Hochwasserschutzes nicht akzeptabel sind.