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Durchführen von Deichbegängen bei Hochwasser

Bei Hochwasser, insbesondere bei lang anhaltenden, hohen Wasserständen, müssen der Deich und sein Umfeld regelmäßig begangen und beobachtet werden, um Schadensstellen so frühzeitig wie möglich zu erkennen.

Die Intensität der Deichbegänge ergibt sich aus der Höhe des Hochwasserstandes, bezogen auf die Pegel Emmerich (EP) und Wesel (WP), und ist ebenfalls im verbandseigenen Deichverteidigungsplan festgelegt.

Auszug aus dem verbandseigenen Deichverteidigungsplan

 
PegelstandPegelstandEreignisMaßnahme
EPWP  
ab 7,00 mab 8,25 mEinsatzbesprechungen DV-internEinsatzplanung und Vorbereitungen
ab 8,00 mab 9,40 mAlarmstufe IDeichbegang alle 24 Stunden
- Zentrale an allen Wochentagen von 8:00 Uhr - 16:00 Uhr besetzt
ab 8,60 mab 10,00 mAlarmstufe IIDeichbegang alle 12 Stunden
- Zentrale an allen Wochentagen von 8:00 Uhr - 20:00 Uhr besetzt
ab 9,20 mab 10,50 mAlarmstufe IIIDeichbegang alle 8 Stunden
- Zentrale durchgehend besetzt

Für die Organisation und Durchführung der Deichbegänge sind die einzelnen Bezirke des Deichverbandes bzw. deren Heimräte (Vorstandsmitglieder) eigenverantwortlich zuständig.

Für die eigentliche Durchführung der Deichbegänge ist der Deich in einzelne Wachbezirke unterteilt, die von den hierfür wiederum zuständigen und eingeteilten Bezirksmitgliedern des Ehrenamtes abgelaufen werden.

Die einzelnen Wachbezirke und die hierfür zuständigen Deichläufer sind in den Einsatzplänen der einzelnen Bezirke als Bestandteil des Deichverteidigungsplans aufgeführt. Dieser enthält auch Anweisungen, worauf bei den Deichbegängen geachtet werden muss.